Weide

Weidenrinde wird seit langem als fiebersenkendes und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. Die vorteilhaften Eigenschaften der Pflanze sind jedoch nicht darauf beschränkt. Es genügt zu erwähnen, dass Salicylsäure, der Wirkstoff in Aspirin, seinen Namen vom lateinischen Wort Salix - Weide hat.

Darüber hinaus ist Weide eine wunderbare Honigpflanze, deren flauschige Blüten, grau mit gelben Staubblättern, ungewöhnlich reich an Nektar sind. Und aus flexiblen Weidentrieben weben sie starke Körbe und stellen leichte Möbel her.

Trauerweide findet man in japanischen und ukrainischen Landschaften, in Nordamerika und Zentralrussland. Obwohl in der großen Weidenfamilie, gibt es keineswegs nur weinende Schönheiten. Es gibt mehr als 350 Weidenarten in verschiedenen Formen und Größen auf der Welt - von mächtigen 20-Meter-Riesen bis zu einem mehrere Zentimeter hohen kriechenden Strauch. Mehr als hundert von ihnen sind in unserem Land (nur in der mittleren Spur gibt es ungefähr 20 Arten).

Passend zu dieser Sorte gibt es viele beliebte Namen - Willow, Rakita, Willow, Bredina, Blackotal, Talnik. In slawischen Sprachen bedeutet das Wort "Weide" "Mahagoni". In der Tat ist die Rinde junger Triebe vieler Vertreter dieser Gattung rötlich gefärbt und scheint im zeitigen Frühjahr vor dem Hintergrund des dunklen, schmelzenden Schnees besonders hell zu sein. Oder vielleicht steht das Wort "rot" hier für "schön". Immerhin ist sie so gut in ihrer flauschigen Farbe - es ist kein Zufall, dass es ihre Zweige sind, die am Palmsonntag Ikonen schmücken.

Weidenstecklinge wurzeln sehr gut. Daher ist es einfach, eine Hecke zu erstellen, indem einfach lange, gehackte Weidentriebe in vorbereitete lose Erde geklebt werden. Dies sollte jedoch im Frühjahr erfolgen - bevor die Knospen brechen.

Strauchweiden (verdreht, lila, kaspisch) sind ein ausgezeichnetes Material für Hecken. Es gibt malerische Büsche, die einfach in einer Reihe oder in mehreren Klumpen entlang des Gartenwegs gepflanzt werden. Und Zwergweiden sehen in Steingärten sehr interessant aus, besonders wenn ein Bach in der Nähe ist oder ein kleiner Brunnen schlägt.

PFLEGEEMPFEHLUNGEN

Unprätentiös. Es wächst gut auf einem feuchten Untergrund und stellt keine Anforderungen an die mechanische und chemische Zusammensetzung, entwickelt sich jedoch besser auf sauren (pH 5-6), nicht besonders auf salzhaltigen Böden

Im ersten Jahr nach dem Pflanzen muss die Weide reichlich gewässert werden. Bei altem Baumbestand ist die Bewässerung ausreichend.

Im Frühjahr und Sommer werden zwei- bis dreimal komplexe Düngemittel und Ende August Superphosphat und Kaliumsulfat ausgebracht.

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